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Aus der Welt des Weins

Saxa Loquuntur Dos 2008 - 89 Parker Punkte?


Nachdem der 2007er Saxa Loquuntur Dos zum meist besuchten Artikel meines Blogs avancierte, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob der derzeit bei LIDL für € 8,99 erhältliche 2008er Saxa Loquuntur Dos in seine Fußstapfen treten kann? Der Weinpapst Robert Parker (wahrscheinlicher ist, dass es sein Co-Autor Jay Miller den Wein verkostet und bewertet hat), gab dem Jahrgangsnachfolger einen Punkt weniger, nämlich 89 statt 90 Punkte. Was ich von den ganzen Punktebewertungen halte, ist hinlänglich bekannt und so halte ich mich an dieser kleinen Marginalie hier nicht weiter auf.


Der 2008er ist im Glas verhaltener als sein Jahrgangsvorgänger, dessen vielschichtigen Fruchtaromen geradezu aus dem Glas springen wollten. Stattdessen besticht er durch seine Anklänge von Kräutern der Provence, Gewürze und erst dann durch eine feine Brombeernote. Seine Gerbstoffe sind samtweich und der Wein ist trotz seiner 14% vol. Alkohol weder bitter noch ein vordergründiges Schwergewicht. Mir gefällt, dass der Wein sehr vielschichtig ist und meinen Mund angenehm ausfüllt, ohne in irgendeiner Form störend oder aufdringlich zu wirken. Er gewinnt mich zweifelsohne durch seine Tiefe, Vielschichtigkeit, dürfte für mich aber trotz seiner schönen Balance von Frucht, Alkohol, Gerbstoffen und Säure gerne ein wenig subtiler und feiner sein. Was ich damit auszudrücken versuche ist, dass ich die einzelnen Aromen gerne etwas raffinierter heraus schmecken/riechen möchte.

Der Wein ist auf jeden Fall uneingeschränkt e
mpfehlenswert für die Weinfreunde, die keine (leider allzu häufig anzutreffende) spanische Fruchtbombe erwarten und kann mühelos in die Fußstapfen seines Jahrgangsvorgängers treten. Ob er nun 89 oder 90 Punkte erhielt, sollte die Kaufentscheidung jedenfalls nicht beeinflussen. Bei seinem guten Preis-Genuss-Verhältnis ist mir dieser Punkteunterschied jedenfalls vollkommen schnuppe.


Mit einem feinen Näschen - Euer Huub


1 Kommentar:

ophelia hat gesagt…

Lecker Zeugs, für alle, die wie ich einen Wein mögen, der nach Kräutern schmeckt...

Frucht ist wirklich wenig zu erkennen, sowohl in der Nase als auch am Gaumen hatte ich lediglich das Aroma von schwarzen Beeren, welche schon einige Zeit im Rumtopf schwimmen...

Na denn...Prost! :-)
pheli