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Aus der Welt des Weins

Rheinland-Pfalz begeisterte Leipziger Weinfreunde im Werk II

Leere Gläser für durstige Kehlen ...
Weinmesse-RLP 2016, Werk II in Leipzig - Leere Gläser für durstige Kehlen

Die erste Weinmesse-Rheinland-Pfalz vom 1. bis 3. April 2016 in Leipzig war ein Achtungserfolg und lässt auf eine Fortführung in den kommenden Jahren hoffen. Im Szeneviertel Connewitz, das ansonsten durch die jährlichen Gewaltexzesse der linken Szene berühmt berüchtigt ist, präsentierten 23 Winzer ihre Güter und Weine. Der Veranstaltungsort Werk II sorgte mit seinem Industriecharme zudem für ein tolles und allgemein gelobtes Ambiente.

Rheinland-Pfalz ist das Wein-Bundesland schlechthin. Ich hatte gar nicht so richtig auf den Schirm, dass sechs der 13 deutschen Qualitätsanbaugebiete dort beheimatet sind (Ahr, Mittelrhein, Mosel (inklusive Saar und Ruwer), Nahe, Pfalz sowie Rheinhessen. Schwerpunktmäßig kamen die Winzer aus dem Anbaugebiet Rheinhessen. Lange Zeit galt Rheinhessen ein wenig als das Sorgenkind des deutschen Weinbaus. Aber was die teilnehmenden Winzer an Weinen präsentierten, ließ viele Besucher vor Begeisterung verstummen. Schelm wer dabei denkt, dass sie nur still waren, weil der Mund mit Wein gefüllt war. ;)

In langen Gesprächen mit den teilnehmenden Winzern erfuhr ich, dass diese Messe prinzipiell positiv aufgenommen wurde. Angesichts der Tatsache, dass es sich um die erste Veranstaltung dieser Art in Leipzig handelte, waren die Winzer mit keinen allzu großen Erwartungen angereist. Zudem gab es im Vorfeld Bedenken, ob ausreichend Besucher – gerade auch wegen des ersten schönen Frühlingswochenendes – die Veranstaltung besuchen würden. Insbesondere am Samstag besuchten viele interessierte Weinfreunde die Veranstaltung und ließen es in der Halle schön brummen.

Die Besucher waren bunt gemischt, ungemein interessiert und nutzten die Möglichkeit an den Ständen die vorgestellten Weine ausgiebig zu probieren und direkt Nachschub für ihre eigenen Weinregale zu kaufen bzw. zu bestellen.

Natürlich hätten es gern mehr Besucher sein dürfen, aber in Anbetracht der gewählten Raumgröße war die Anzahl insgesamt angenehm, da es zu keinem großen Gedränge an den Messeständen kam. An den beiden Tagen, an denen ich die Messe besuchte, empfand auch ich sowohl das Ambiente in der Halle sowie das buntgemischte Publikum als sehr angenehm.

Apropos Anzahl der Besucher: ich hatte durch puren Zufall ein Veranstaltungsplakat in der Innenstadt entdeckt und denke, das Layout sowie die Platzierung der Werbetafeln sollte verbessert werden, um mehr Besucher für die Veranstaltung zu gewinnen. Auch die Werbung sowie die Vor- und Nachberichterstattung sollte intensiviert werden. Die teilnehmenden Winzer hätten es jedenfalls verdient.

Tradition und Jungwinzer

Tradition und jugendliche Innovation waren gleichsam vor Ort vertreten. So konnten die interessierten Weinfreunde unter anderem die Weine des besten Jungwinzers 2015 von der Nahe Daniel Gemünden ausgiebig testen (laut Genussmagazin ‘selection) . Seine natürliche Freundlichkeit sowie seine tollen Weine haben auch mich begeistert.

Elke und Jonas Goldschmidt - Weingut Goldschmidt | www.wein-goldschmidt.de

In den kommenden Tagen und Wochen werde ich weitere der teilgenommenen Winzer hier vorstellen. So haben schon drei Winzer ihre Bereitschaft signalisiert Weine zur Verkostung zur Verfügung zu stellen und Gastbeiträge für diesen Blog zu verfassen.

Übrigens wurde soeben bestätigt, dass es vom 28. bis 30. April 2017 eine Fortsetzung der Messe geben wird. Ich freue mich schon jetzt - Du auch?

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