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Aus der Welt des Weins

Ein Riesling namens "Liebhaberei" ...

Am Wochenende hatte ich das Vergnügen, einen Weißwein des Weinguts Prinz von Hessen aus dem Rheingau zu verkosten. Schon das liebevoll gestaltete Etikett des Weins ließ erahnen, dass diesem Wein viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde: Kinderspielzeug, Reitutensilien und das goldene Familienwappen stehen über dem in Schreibschrift gehaltenen Namen des Weins: Steckenpferd.

Ob dieser Riesling tatsächlich aus reiner Liebhaberei entstand, im übertragenen Sinn bedeutet Steckenpferd bekanntlich Liebhaberei, ist mir nicht bekannt - aber bekannt ist mir, dass der Wein zweifelsohne das Potenzial hat, zur Liebhaberei manchen Weinfreunds zu werden.
Das gilt zumindest für die Weinfreunde, die einen Riesling mit einer vollen Fruchtsüße bevorzugen. Der 2011er hat einen Restzuckergehalt von 38,7 g/l, so dass er weinrechtlich zu den lieblichen Weinen zählt. Wer nun denkt: süße Weine sind nichts für mich - sollte diesem Wein dennoch eine Chance geben. Die Süße ist alles andere als vordergründig oder macht den Wein nur langweilig süß. Stattdessen harmoniert der Restzucker vorbildlich mit der feinen Säure und dem prägnanten Fruchtspiel von Aprikose, Apfel (welche Sorte lasse ich einmal dahin gestellt), Grapefruit und Litschi.

Diese fruchtigen Aromen sind auch für Wein-Neulinge einfach zu riechen und zu schmecken, so dass dieser Wein eine tolle Möglichkeit ist, um tiefer in die Welt des Weins einzutauchen. Insgesamt empfiehlt es sich meines Erachtens, den Wein kühl zu servieren und zu trinken, um das Wechselspiel von Restsüße und Säure mit dem größten Trinkvergnügen genießen zu können.

Zu beziehen ist der Wein unter anderem bei TXB International Fine Wines, die mir den Wein dankenswerter Weise zur Verkostung angeboten haben. Klingt jetzt sicher wie Werbung, aber wer mich kennt, weiß, dass ich keine Gefälligkeitsbewertungen für Wein gebe. Damit wäre schließlich niemanden geholfen. :-)

Euer Huub

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