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Aus der Welt des Weins

Gastbeitrag - Kritische Worte einer Weinfreundin

* Heute erreichten mich via Facebook die Worte meiner lieben und überaus geschätzten Weinfreundin Miss_Lila, die ich sehr gerne allen vorstellen möchte - und ich nehme es gleich vorweg: ich danke ihr, für ihre offenen Worte!

Also… ich bin ja sozusagen eine Leserin der allerersten Stunde und hab die Entwicklung Deines Blogs die ganze Zeit mit verfolgt. Als Du das Blog damals ins Leben gerufen und die ersten Beiträge eingestellt hast, dachte ich bei mir: toll… sowas hat mir gefehlt, ohne das es mir bewusst war. Klare, verständliche und vergnügliche Informationen zu Wein. Hinzu kam eine Leserschaft, die lustig war und die sich nach dem ersten Weinrätsel auch irgendwie miteinander verbunden fühlte. So kam es zumindest bei mir an.

Mittlerweile bist Du – auch durch Facebook – in der Weinbloggerwelt angekommen. Deine Beiträge werden von Fachkundigen wahrgenommen und kommentiert. Das freut mich für Dich, zeigt es doch, dass Du was von der Materie verstehst.

Die Beiträge Deiner Gastautoren zum Thema „Was bedeutet mir Wein“ habe ich interessiert gelesen. Du hast dafür Menschen gewinnen können, die im Thema „Wein“ zu Hause sind und ihre Beiträge dazu sind lebendig.
Allerdings….ICH kann da für mich nichts „rausziehen“. Ich lese diese Beiträge und denke so bei mir, ob die in anderen Sphären schweben als ich. Diese ganze philosophische Glückseligkeit, die bei denen im Zusammenhang mit Wein mitschwingt, ist mir fremd.

Abgesehen davon, dass ich keine Freunde habe, mit denen ich zusammen Wein trinke und darüber rede, sondern Wein für mich allein genieße, kommt es für mich, nachwievor, darauf an, ob mir der Wein schmeckt oder nicht. Wenn ich dann noch in der Lage bin, angegebene Aromen herauszuschmecken, freue ich mich. Ich habe viel lieber eine Weinbeschreibung von Ophelia gelesen, weil ich die in Teilen nachvollziehen konnte, als z. B. die Gefühlsausbrüche eines Weinfreund W. oder die Horizonterweiterungen eines Weinfreund L.

Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass sich jemand eine Flasche Wein öffnet und sich mit dem „Inhalt auseinandersetzt“, sich über den Winzer, die Gegend etc. informiert. Haben diese Menschen mehr als die 24 Stunden pro Tag, die ich zur Verfügung habe?

Und wenn ich dann auch noch, so wie heute, den folgenden Kommentar lese: „Wein kann somit Spontanität und Kreativität im Wechsel aus uns heraus fördern. Wein steht nicht nur für Genuss, sondern dient quasi auch als Schlüssel, um in uns Türen zu öffnen, welche eventuell verschlossen blieben...“ dann denke ich so still und heimlich, was hat der Mann für Probleme, wenn er Wein benötigt um sich öffnen zu können. Sorry

Ich finde, die Richtung, die Dein Blog derzeit nimmt, ist nicht mehr die, mit der Du ihn mal gestartet hast. Ich lese ihn zwar weiterhin, aber die Beiträge der Gastautoren und Kommentatoren sind mir manches Mal doch schon zu abgehoben und elitär. Und Weinempfehlungen einer „susa“ sind für mich schlichtweg unerschwinglich.

Dies alles sind für mich auch Gründe, eben keinen Gastbeitrag zu verfassen. Ich würde meine Gedanken zu Wein, wenn ich sie mir denn machen würde, in der Gesellschaft der bisherigen Schreiber als minderwertig ansehen.

So… jetzt hab ich mal meine Meinung kund getan.

* Ich hoffe, dass sich kein Gastautor oder Kommentator durch Miss_Lilas Worte angegriffen fühlt. In erster Linie geht es ihr darum, mir die Entwicklung des Blogs aus ihrer Sicht darzustellen. Nachdem ich ihre Worte das erste Mal las, antwortete ich ihr spontan: Du sprichst mir aus der Seele - auch ich möchte wieder vermehrt zu den Wurzeln zurückkehren - und ich hoffe, dass ich Dir schon bald einen ersten Beweis dazu schicken kann. Diesen Beweis trete ich bereits morgen in meinem nächsten Beitrag und in der neuen Rubrik 1x1 Weinwissen an. 

P.S. Wie denken andere Leser/innen über Miss_Lilas Worte?

Kommentare:

ophelia hat gesagt…

Liebe Miss_Lila, lieber Huub,

ich muss sagen, der beste Gastbeitrag, den ich hier in den letzten Tagen gelesen habe.

Auch mir fehlt hier in der letzten Zeit ein wenig das Unbeschwerte, Vergnügliche und Informative vergangener Blogzeiten. Ich glaube, für Dich Huub ist es einfach ein Spagat, den Du leisten musst/kannst/willst. Einerseits Deine ursprünglichen Leser weiterhin auf Deine Weinreise mitzunehmen, auf der anderen Seite aber vielleicht auch ein ernstzunehmendes Mitglied in der restlichen Weinbloggerwelt zu sein. Klar ist es nicht leicht, die Menschen, die tagtäglich mit Wein zu tun haben (und jetzt meine ich nicht die, die ihre Alkoholsucht damit befriedigen) mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen einen ganz anderen Blickwinkel auf das Thema haben mit uns Otto-Normal-Weintrinkern „an einen Tisch zu setzen“. Aber war das nicht genau die Herausforderung?

Ich persönlich mag unter diesem Aspekt auch die Gastbeiträge zum Thema Wein…super interessant fand ich beispielsweise den Beitrag von und über Lukas Krauß (auf dessen Website leider das Kontaktformular nicht funktioniert ;-)). Aber das war eben auch einfach schnörkellos geschrieben, ohne irgendwelches pseudointellektuelles Geschmuse. Man bekam einfach auch mal einen kleinen Einblick in die andere Seite und das machte mir persönlich Lust auf Mehr!

Allerdings ging mir die Geschichte hier in den letzten Tagen ziemlich auf den Zeiger. Anfangs war ich gespannt, je mehr ich las dann aber leider nur noch genervt. Mehr möchte ich dazu einfach auch nicht sagen.

Stattdessen freue ich mich, wenn wieder ein wenig „Ruhe“ einkehrt (womit ich nicht sagen möchte, dass ich es schön finden würde, wenn sich hier niemand äußert – ach, Ihr wisst schon, wie ich es meine!).

LG

Ophelia

Tom hat gesagt…

@Miss_Lilas

"Haben diese Menschen mehr als die 24 Stunden pro Tag, die ich zur Verfügung habe?"

Vielleicht gutes Zeitmanagement? Als Alleinerziehender und Unternehmer habe ich Zeit für den Weinbastard gefunden. Wunder der Zeit?

"dann denke ich so still und heimlich, was hat der Mann für Probleme, wenn er Wein benötigt um sich öffnen zu können. Sorry "

Dies sind meine Zeilen und deswegen ein paar Zeilen für Dich. Hier geht es nicht um Küchentischpsychologie, sondern mein/ein Versuch, neue Gedanken in die Diskussion einzubringen. Erfahrungen in einem Weinblog habe ich nicht vorzuweisen und so erste Gehversuche unternommen. Ich habe nicht zum Alkoholkonsum aufgerufen, um irgendwelche geistigen Ergüsse zu erzeugen. Es gibt "vielleicht" Menschen die Wein nicht in isolierten Welten trinken und den Dingen verschieden Sichtweisen zu ordnen möchten.

Ich verspüre hier keinen Schreibzwang und wünsche viel Spaß in den eigenen geschaffenen ruhigen Gewässern und aufpassen, dass man nicht durchs Einschlafen im eigenen Saft ertrinkt. So viel Intoleranz ist mir lang nicht begegnet, aber dies ist nur meine Sicht der Dinge und so treffe ich für mich meine Entscheidung.

@Ophelia

"Allerdings ging mir die Geschichte hier in den letzten Tagen ziemlich auf den Zeiger."

Die ersten Schritte sind immer schwierig. Als ich vor 11 Jahren meine Firma gegründet habe wurde ich von den meisten belächelt. Claudia hat mutige Schritte unternommen und ist in dieser "hier" gefestigten Struktur nicht vorangekommen. Sie wollte etwas in die Community einbringen. Ich ebenfalls.

Scheitern ist nicht nur allgegenwärtig und nicht zwangsläufig tödlich, es ist nützlich und bringt einen weiter. Zum Glück...

Miss Lila hat gesagt…

@Tom

Entschuldige bitte, wenn ich als alleinerziehende, teilzeitbeschäftigte Angestellte, die gerne in ruhigen Gewässern schwimmt, nun ausgerechnet deine Zeilen herausgepickt habe um meine Kritik an der Richtung, die Huubs Blog in der letzten Zeit genommen hat, zu üben.
Hätte ich gewusst, dass Du Dir dermaßen auf den Schlips getreten fühlst, hätte ich es tunlichst unterlassen.

Das Du aber so dermaßen überreagierst und Dich, korrigiere mich, wenn ich Deine Zeilen falsch interpretiere, nun ganz zurück ziehen willst, erstaunt mich.

Warum siehst Du meine Kritik und diese Diskussion nicht einfach als Möglichkeit, dass die beiden "Fraktionen", die sich hier herauskristallisieren, etwas annähern? So dass letztendlich beide Seiten etwas davon haben?

Claudia hat gesagt…

Ihr lieben (potenziellen) Weinblogger und Kommentaristen,

nun möchte ich doch einen (letzten längeren) Kommentar hier abgeben (obwohl ich eigentlich Ophelias Bitte nach etwas Ruhe nachkommen wollte - denn damit spricht sie mir wirklich aus dem Herzen). Ich tue das bewusst hier und nicht über FB, damit nicht "aus Versehen" ein weiter, langweiliger Gastbeitrag daraus wird. Und wen es nicht interessiert, der muss es ja nicht lesen...

MEIN (Weinanfänger)Fehler, durch die Kommentare beim 1. Versuch in Verteidigungsposition (Kommentare) zu gehen und mich zu allem Überfluss zu einem spontanen, überstürzten 2. Versuch (Gastbeitrag 10) anstacheln zu lassen! Das hat Carmen definitiv besser gemacht...JEDOCH: WO IST CARMEN JETZT?

@Miss_Lila:
"Dies alles sind für mich auch Gründe, eben keinen Gastbeitrag zu verfassen. Ich würde meine Gedanken zu Wein, wenn ich sie mir denn machen würde, in der Gesellschaft der bisherigen Schreiber als minderwertig ansehen."

So fühle ich mich auch gerade ein wenig...wobei ich minderwertig ziemlich hart formuliert finde - sagen wir besser, verunsichert.;-)
Auch ich habe wenig bis gar keine Ahnung von Wein.


Zumindest laut "Philosophie des Weinbastards" geht es ihm darum, Hemmschwellen abzubauen. Also sind Menschen wie Du und ich eigentlich hier genau richtig. Mich hat es, im Gegensatz zu Dir, richtig gefesselt, mehr über Wein(gegenden)/Winzer zu erfahren. Ein Dank an dieser Stelle nochmal an Huub - ich lese jeden Beitrag hier (und viele anderswo) und möchte auch nach wie vor an vergnüglichen Seminaren und Events teilnehmen.

Gerade WEIL es mich so gefesselt hat, wollte ich mehr Frauen (und Männer) auf den "Geschmack" bringen. Nicht mit dem Ziel, hier einen virtuellen Kampf anzuzetteln, sondern vielmehr, um vor allem in der realen Welt mit (neuen) Freunden gemeinsam und vergnüglich zu genießen.

Dass meine Beiträge die eingeschworene Gemeinschaft (inklusive Weinbastard) hier gelangweilt haben, tut mir leid. Aber es ging mir eben darum, genau diese Gemeinschaft zu erweitern - und was ist falsch daran, zunächst seine realen Freunde ebenfalls für die Seite, die Seminare und die Events zu begeistern?...Ich habe da jedenfalls einen netten Synergieeffekt gesehen und bin "mutig" zur Tat geschritten. (Vielleicht hat Miss_Lila ja tatsächlich ein besseres Händchen dafür, als sie dachte?)

Dass (scheinbar) "Belangloses" offensichtlich der falsche Weg in Euren Augen ist, habe ich verstanden. Ich war wahrscheinlich zu hemmungslos oder nicht hemmungslos genug für Euch - aber ich habe versucht, meine ganz persönliche Zielgruppe (deren Interessen ich kenne) anzusprechen. Ob diese mit einem Gastbeitrag über sexuelle Genüsse für diese Seite zu begeistern ist, möchte ich nicht beurteilen - ich drücke dem Weinbastard jedenfalls die Daumen, dass die gesamte Zielgruppe größer ist, als die zunächst von mir angesprochene (ich gehe eben gern schrittweise vorwärts und lasse mir Spielraum für Steigerungsmöglichkeiten).

Jedenfalls habe ich für mich entschieden, mich vorerst keiner weiteren "Gefahr" auszusetzen. *lach*...
Wenn sich allerdings eine Gastautorin dafür findet, kommentiere zumindest ich gern (punktuell) frech und bissig mit, versprochen!

In Sachen Gastbeiträge werde ich mich jetzt in Geduld üben, mehr über Wein lesen und lernen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit einem Gastbeitrag einsteigen, der dann vielleicht wirklich "Einsteiger" und "Profis" zusammen führt. Denn als Einsteiger traut man sich wirklich nicht, HIER irgendwelche Fragen zu stellen (zum Glück gibt es ja andere Wege!)

@Tom:
"Scheitern ist nicht nur allgegenwärtig und nicht zwangsläufig tödlich, es ist nützlich und bringt einen weiter."

Ich sehe nichts als gescheitert, sondern (zumindest für mich) als aufgeschoben an! Und ich würde mich freuen, wenn Du mich in der realen Welt auf eine "Weinreise" begleiten würdest. Lass uns gemeinsam lernen - das bringt uns weiter.

Claudia hat gesagt…

PS @Miss Lila/Ophelia (bewusst in einem Extra-Kommentar):

Auch ich lese aus Eure Zeilen einen bissigen und vor allem sehr persönlichen Angriff heraus - Kommunikation ist eben das, was ankommt - und ich kann verstehen, dass sich dadurch jemand (der einen solchen Angriff im Übrigen in keinster Weise verdient hat) auf den Schlips getreten fühlt und daraufhin zurückzieht.
Um es deutlich auf den Punkt zu bringen: hier jemanden als Alkoholiker oder schlimmer darzustellen, den frau persönlich nicht kennt, das finde ich nicht nur ziemlich gewagt, sondern unterhalb der Gürtellinie!

Aber auch ich neige hin und wieder dazu, unter die Gürtellinie zu gehen, vor allem, wenn ich versuche, mich zu verteidigen...Manchmal sollte man Worte auch einfach nur lesen und diese für sich ganz persönlich reflektieren ;-)

walter hat gesagt…

hallo
ich der Weinfreund mit dem Gefühlsausbruch aus dem Gastbeitrag 3

Ich fühle mich weder diffamiert noch bin ich beleidigt
Allerdings bin ich etwas erstaunt welche Wortwahl hier manchmal vorherrscht
Freie Meinungsäußerung ohne persönliche Angriffe sollte doch selbstverständlich sein
Inhaltliche Krtik nehme ich gerne an :
1. Zitat :"ich kann für mich nichts herausziehen"
- auch ich finde manche Thema sehr interessant, wie der von Lukas,
aber nicht jeder kann halt ein Winzer sein
2. Zitat "abgehoben, elitär; Gefühlsausbrüche, horizonterweiternd, minderwertig"
-auch ich finde manche Beiträge eher uninteressant ( einschl. meines eigenen)
ich freue mich dennoch das andere Menschen andere Ansichten haben (dürfen)
3: Thema : Was bedeutet Wein für mich ?
das Thema wurde vo Huub so vorgegeben , soweit ich mich erinnere !
das Thema lautet nicht : wie entwickelt sich der Weinblog
das jetzt nachträglich an der Vorgabe kritisiert wird, ist m.E eher
erstaunlich
4. alleinstehend, alleinerziehend, teilzeitangestellt
gehört m.E.inhaltlich hier nicht hin ; sehe keinen Zusammenhang

viele Grüße
Weinfreund Walter
der keine Ahnung von Wein hat, aber viele Bücher zu Thema hat
der manchmal allein ,
aber auch manchmal mit Freunden ein Glas Wein trinkt , weil Wein schmeckt

Claudia hat gesagt…

Lieber Walter,

Endlich mal ein sinnvoller Kommentar - vielen Dank!
Nun lege ich meine Strategie doch etwas weiter offen. Mir ging es hier darum, auch andere "Genussweiber" zu einem Gastbeitrag zu bewegen. Ich wollte lediglich Hemmschwellen abbauen. Denn nicht jeder mag eben jeden Schreibstil. Ich wollte mehr Abwechslung - denn "Genüsse sind zum Glück hinieden, mannigfaltig und verschieden" und Blogs von Alleinunterhaltern gibt es doch nun wahrlich zur Genüge!

Ich hoffe, die wahren Genussweiber haben sich davon, was in den letzten Tagen hier passiert ist, nicht verschrecken lassen.

So wiederhole ich mich nochmal, was ich ungern tue: Gibt es Euch nun oder nicht, Genussweiber!

Huub Dykhuizen hat gesagt…

Weinbastard calling ...

@Walter - Du bringst es für mich auf den Punkt - und ich sehe mich einmal mehr bestätigt, dass wir Männer relaxter und genussvoller mit dieser Möglichkeit der Kommentare umgehen, wir sind halt nicht so stutenbissig, und ich bin jetzt schon gespannt auf die Reaktionen :-)

Meine Gastbeiträge sind frei in der Themenwahl - und ich freute mich sehr über Deinen Beitrag. Wie alle Gastautoren wissen, zensiere ich keinen einzigen Bericht, mache keine inhaltlichen Vorgaben oder streiche/ergänze die Beiträge. Wozu auch? Gerade die Meinungsvielfalt macht doch Kommunikation aus. Wann immer Du etwas schreiben magst, freue ich mich über weitere Beiträge von Dir.

@Claudia - ich habe mir alle Kommentare noch einmal durchgelesen, allerdings kann ich beim besten Willen nirgendwo eine Diffamierung von Alkoholikern sehen. Korrigiere mich, wenn Du das anders hier in den Kommentaren gelesen haben solltest, ansonsten empfinde ich Deine Wortwahl gelinde gesagt unpassend.

@Alle - Kommentare sind Ausdruck der jeweiligen persönlichen Meinung. Wie bei den Gastbeiträgen übe ich keinerlei Zensur, jeder soll frei seine Meinung äußern dürfen. Auch wenn wir innerlich gegen die Worte anderer rebellieren, sollten wir stets nur in der Sache kommentieren und keine Personen direkt angreifen. Auch wenn dieses Blog "frech, bissig und infektiös" sein soll, so möchte ich nicht, dass sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen werden - außer ich kann daraus ein Event machen und Geld damit verdienen :-)

Claudia hat gesagt…

Und Peng! Da ist es mir wieder passiert: Statt die Worte zu hinterfragen, habe ich sie (miss)interpretiert und vorschnell kommentiert ... Als impulsives Genussweib passiert mir das halt schon einmal.

Aber machen wir nich alle mal Fehler? Ich gestehe meine ein und nutze die Chance, aus offenem Feedback zu lernen. :-)

Bitte entschuldigt meine Worte, die ich zum Teil falsch wählte. Wollte die Menschen, die mir im Leben wichtig sind, verteidigen und schoss dabei offensichtlich über das Ziel hinaus.

Lasst uns das Kriegsbeil begraben und dieses Blog gemeinsam und vergnüglich genießen.

Claudia hat gesagt…

PS: Ganz besonders möchte ich mich bei Ophelia entschuldigen, deren in Klammer gesetzte Worte zu den Alkoholikern ich missinterpretierte.

Miss Lila hat gesagt…

@Alle

Hätte ich eine Ahnung davon gehabt, was für eine Reaktion meine an Huub privat gerichteten Worte hier auslösen, hätte ich der Veröffentlichung nicht zugestimmt. Seine einleitenden und abschließenden Worte sind wohl überlesen worden.

Sollte der/die Ein oder Andere sich von mir angegriffen fühlen, kann ich mich nur entschuldigen! Das lag mir fern.

Ich wünsche euch für die Zukunft ein informatives, vergnügliches Miteinander.

Claudia hat gesagt…

@Miss_Lila: Schwamm drüber und auf gehts, zeigen wir dem Weinbastard doch mal, was Genuss ist! ;-)
Das Thema hier ist durch und out - schaut einfach in den neuesten Beitrag und lasst uns dort Spaß haben!

Tom hat gesagt…

@Miss_Lilas

"Warum siehst Du meine Kritik und diese Diskussion nicht einfach als Möglichkeit, dass die beiden "Fraktionen", die sich hier herauskristallisieren, etwas annähern? So dass letztendlich beide Seiten etwas davon haben?"

Durch unsere persönliche Situation sind wir uns doch ganz ähnlich und so kann man fast vermuten, dass bestimmte Wahrscheinlichkeiten bestehen, dass wir uns hier im Blog etwas mehr annähern. Nicht Alles beginnt immer optimal:-)

susa hat gesagt…

Und schon läuft das alles wieder in den alt bekannten Frontenkrieg, die Weinliebhaber als esotherisch abgehobene elitäre Spinner, die Nichtsvomweinversteher als die Realos und besseren Menschen, die zickigen Weiber und die coolen Kerle, Schublade auf, Typus rein - in die Hände gespuckt - feddisch.

Wo bleibt denn die Prise Humor, das Quäntchen Toleranz, der Teelöffel Spaß und der Versuch, sich einfach mal in "die Gegenseite" hineinzudenken, die Beiträge anzunehmen und die Bälle aufzufangen, die gespielt werden.

Ich kann durchaus einem Whiskeyliebhaber seinen Genuss nachvollziehen und mir mich mit ihm freuen, auch wenn Brände jedweder Art für mich so ziemlich alle gleich schmecken und ich mir - außer bei der Berücksichtigung des Gestehungsaufwandes - auch nicht vorstellen kann, wieso denn der eine 50€ und der andere 500€ kostet und wieviel Voodoo wohl dabei ist. Ich finde es spannend, wenn er mir von Reisen nach Irland, Besuch von Destillerien, etc. erzählt, ich finde eine derartige Begeisterung und das große Wissen von Menschen, die sich einer Sache verschreiben, faszinierend.

Ich kann auch (sehr gut, ich bin auch nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren) verstehen, wenn jemand sagt, dass Weine, die mehr als 20€/Flasche kosten für ihn außerhalb seines Budgets liegen; es gibt darunter auch viele wunderbare Weine. Und ich finde, es muss dennoch gestattet sein, auch über die anderen, die Leuchttürme, zu reden und zu schreiben, die ganz besonderen, die sich auch der große Liebhaber nur zu exklusiven Gelegenheiten gönnt.

Was ich aber auf den Tod nicht abkann, ist so ein Austausch von Totschlagargumenten ohne auch nur den Versuch zu unternehmen aufeinander zuzugehen.

Wein ist Genuss, und Genuss sollte Spaß machen, entspannen, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenführen. Das sind doch immer die besten Feste, bei denen man neue Menschen mit anderen Hobbies und Vorlieben kennenlernt und mal etwas anderes erfährt, etwas das man noch nicht wusste (auch wenn das Wissen nichts nützt oder keinen Vorteil bringt).

Die charmante kleine Idee von Huub kann nur funktionieren, wenn sich alle darauf und aufeinander einlassen, wenn es gleich wieder in ein "Du bist doof!" - "Du auch!" rausläuft, dann sollten vielleicht wirklich besser alle Parteien für sich bleiben und ihre gegenseitigen Vorurteile pflegen.

Tom hat gesagt…

@susa

Klasse Beitrag...bestimmt nicht nur mir aus dem Herzen geschrieben...

"Schublade auf, Typus rein - in die Hände gespuckt - feddisch."

Ich liebe diese Zeilen...genau meine Denke und so empfehle ich Jens Förster "Kleine Einführung in das Schubladendenken: Über Nutzen und Nachteil des Vorurteils" zu lesen. Einfach nur Pflicht.

"Die charmante kleine Idee von Huub kann nur funktionieren, wenn sich alle darauf und aufeinander einlassen,"

Geht nicht besser zu beschreiben. Hoffentlich finden bestimmte User wieder den Weg hier ins Blog.

Tom hat gesagt…

Sorry...nicht User...sondern Weinliebhaber...