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Aus der Welt des Weins

5. Gastbeitrag - Was bedeutet Wein für mich?

Der fünfte Gastbeitrag stammt von Lukas Krauß und ich freue mich sehr, dass er die Zeit gefunden hat, ein paar Zeilen zu schreiben. Mir war es wichtig, zu erfahren, was Wein für ihn bedeutet. Warum? Das siehst Du am Ende des Artikels. Und scrolle nicht gleich nach unten, dann verpasst Du das Wichtigste - Lukas Gedanken! (Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Andreas Durst.)

Was bedeutet Wein eigentlich für mich?! Ich hole für diesen Gastbeitrag ein wenig weiter aus: In meiner Jugend war meine Pubertät durchaus lebhaft und auch spaßig, allerdings hatte ich auf eins keine Lust: Schule. Ich war auf dem Gymnasium in Frankenthal, musste mich mit der Thematik der Leistungsfächer auseinandersetzen. Hätte man Mathe, Physik und Chemie gleichzeitig nehmen dürfen, wäre ich wahrscheinlich geblieben, aber ich hatte keine Lust mehr wischiwaschi rum zu lernen, in Bereichen die mich wenig bis gar nicht interessiert haben. Kurzum, ich wollte weg, von der Schule …

Ein kleines Praktikum bei der BASF als Chemielaborant, zu viel Aufzeichnungen. Landschaftsgartenbau, auch nicht das Wahre. Ein Besuch beim Berufsinformationszentrum sagte mir, Forstwirt, Pferdewirt und ähnliches würde mich liegen, also beschloss ich Winzer zu werden (getrunken wird immer, das ist wenigstens Krisensicher, dachte ich) und dümpelte mindestens genauso gelangweilt in meinen ersten beiden Ausbildungsjahren daher. Bis ich in meinem dritten Ausbildungsjahr auf Herrn Franzen bei Müller-Catoir traf, der irgendwie das Feuer in mir wecken konnte, mich mit dem Thema Wein auseinander zu setzen. Immerhin waren bis dahin der 1,29-Rosé aus Mazedonien, plus eine PET-Flasche Billigorangenlimo meine Begleiter.


Mittlerweile ist Wein aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken, er fasziniert, er gibt die Möglichkeit sich so auszutoben, wie man das möchte. Wenn man eine abwegige Idee hat und diese umsetzt, kann es entweder am Schluss schmecken oder eben nicht, aber man konnte es zumindest probieren. Es gibt wenige Regeln, die Vorgeschrieben werden, außer die, der natürlichen Gesetze und natürlich die Weinrechtlichen. Auch in der Art und Weise des Vertriebes ist man sich und seinem Wein am Nächsten, kann aber auch da prinzipiell tun und lassen was man will.

Aber trotz aller Schwärmerei will ich auch betonen, Ich bin Winzer, Ich habe eine Freundin und 2 Kinder, Wein ist auch für mich auch da Geld zu verdienen, die Familie zu versorgen und wenigstens ein Mal im Jahr den Urlaub zu finanzieren. Kurzum, Wein gibt mir die, für mich, einmalige Gelegenheit, zu tun was ich möchte, eine Leidenschaft aus zu leben und dabei noch meine kleine Familie zu versorgen.

Was will man mehr?
Der geilste Job der Welt -> Winzer!!!!!!!


* Mehr über den sympathischen und aufstrebenden Winzer mit Hut sowie über seine Weine findest Du auf seiner Webseite sowie unter Facebook. Und ich empfehle nicht nur zu schauen, sondern gleich zu bestellen. Lukas baut nicht nur seine eigenen Weine an und füllt diese im elterlichen Betrieb ab, er arbeitet zudem auch noch an zwei Tagen die Woche bei Müller-Cartoir, um weitere Erfahrungen zu sammeln und sein Wissen zu vertiefen.

Kommentare:

Cordula Eich hat gesagt…

Hut ab, Luki! ;-) (Dein Beitrag macht mir Hoffnung für meinen Sohn... :-D )

Huub Dykhuizen hat gesagt…

Dag Cordula,

en ik wacht op jouw bijdrage :-)

Tot ziens - Huub