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Aus der Welt des Weins

Wie aus Abschiedsspucke eine wolkige Bucht wurde

Das berühmte neuseeländische Weingut Cloudy Bay ist vielen Weinfreunden von seinen überaus tollen Weißweinen aus der Rebsorte Sauvignon Blanc bekannt. Daneben werden auch noch Riesling, Chardonnay, Pinot Noir, Gewürztraminer und Pinot Gris angebaut und abgefüllt. Der Name Cloudy Bay bezieht sich allerdings nicht auf die Wolken, die über der Bucht hinweg ziehen, wie mancher vielleicht assoziiert hat. Stattdessen bezieht sich der Name des Weinguts auf das schlammige Wasser des Flusses Wairau, der das Wasser in der Bucht des pazifischen Ozeans wolkenartig eintrübt. Die bekannten Wolken auf dem Etikett kamen erst später hinzu.

Zurückzuführen ist der berühmte Name des Weinguts auf seinen australischen Gründer David Hohnen. Und jetzt wird es interessant: Cloudy Bay war ursprünglich gar nicht seine erste Wahl. An und für sich wollte er den Wein Farewell Spit nennen. Dieser Name geht auf eine lokale Besonderheit zurück, und zwar handelt es sich um eine schmale Landzunge (englisch "spit" = Landzunge) im Norden der Südinsel Neuseelands.
Allerdings lässt sich der Name Farewell Spit bekanntlich auch sehr gut als Abschiedsspucke übersetzen (englisch "spit" = Spucke), und das ist ganz sicher kein ganz so geschickter Name für ein Weingut.

Eigentlich schade, dass das Weingut nicht Farewell Spit heißt, ich hätte mir sehr gut so manchen Dialog von zwei Weinfreunden vorstellen können ... "Na, welchen Abgang hat denn Deine Abschiedsspucke?" "Also meine Abschiedsspucke hat einen Hauch von Wairau-Wasser. Nicht so schlammig, aber so wolkig ..."

Mit einem wolkigen Grinsen - Huub :-)
Bildnachweis: http://www.cloudybay.co.nz

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