Aktuelle WeinNews

[WeinNews][grids]

WeinWissen

[WeinWissen][grids]

Gastbeiträge von Weinfreunden

[Gastbeitrag][bleft]

Interessante WeinEvents

[WeinEvents][twocolumns]

Aus der Welt des Weins

Der Wahnsinn der Punkte (2)

Nachdem mein gestriger Post auf gute und große Resonanz gestoßen ist, möchte ich einige Gedanken dazu ergänzen. Viele Kommentare via Facebook, Google+ oder Email gingen in die von mir eingeschlagene Richtung, dass Punktebewertungen von Händlern generell wenig Aussagekraft hätten. 


Punktebewertungen - ohne Erklärung nach welchen Grundlagen bewertet wird - sind generell für die Katz. Geht der Händler davon aus, dass seine Kunden alle Robert Parker kennen? Oder orientierte sich der gestern vorgestellte Händler eher an den Bewertungskriterien des WineSpecators? Leider ist seiner Homepage ebenfalls nicht zu entnehmen, worauf die vergebenen Punkte basieren. In seinen Newslettern erhielt ich ebenfalls noch keine Erläuterung dazu. Schon hier wird deutlich, dass es sinnlos ist, einfach Punkte zu vergeben, in der Hoffnung, dass die Kunden etwas damit anfangen können.

Außerdem: welcher Händler bewertet seine Weine schon freiwillig schlecht? Daher sind Bewertungen von Händlern verständlicherweise mit großer Vorsicht zu genießen. Aus meiner Sicht gilt das auch dann, wenn es Vergleichspunkte von anderen Weinkritikern gibt. Letztendlich weißt Du nie, ob der Geschmack des Händlers oder des Weinkritikers auch Deinem Geschmack entspricht. 

Kommentare:

Maria hat gesagt…

Interessanter Punkt.... da scheint einiges nicht so ganz durchsichtig zu sein.

Chocolate Gipsy hat gesagt…

Nun, ich verkoste im Vorfeld alle Weine, die ich in den Verkauf gebe. Meine Kriterien sind dabei immer:
1. Wie schmeckt mir persönlich der Wein, was kann ich später dazu sagen
2. Zu welchen Anlässen wird der Wein wohl getrunken (Als Solist nachdem Essen, als perfekter Begleiter zum Essen oder als Partywein)
3. Rotwein muss bei mir immer zu einer Schokolade passen
4. Werden ihn meine Kunden auch kaufen wollen (auf Grund des VKs und meiner Empfehlung)
Bisher bekam ich rundweg positives Feedback auf meine Empfehlungen von Seiten meiner Kunden, die mir, denke ich, deshalb vertrauen, weil ich Sie persönlich kenne, damit gut berate und meine Weine alle selbst probiert habe.
P.S.: Natürlich habe ich auch Weine im Sortiment, die nicht zu meinen Lieblingsweinen gehören, aber nur weil ich einen Wein mal nicht mag, muss er ja nicht "schlecht" sein
:-)