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Aus der Welt des Weins

Weingenuss für Dummies - Teil 2

Wie kann auch der größte Laie guten von schlechtem Wein unterscheiden? 


Wann ist ein Wein gut und wann ist ein Wein schlecht? Ist es eine Frage des Preises, des Anbaugebietes, des Zuckergehaltes oder wie oder was? Viele Menschen geben nahezu gebetsmühlenartig vor, dass sie keine Ahnung vom Wein haben. Die gleichen Menschen kaufen ihr Bier oder ihre anderen Getränke, ohne vorzugeben, davon keine Ahnung zu haben. Warum ist das nur beim Wein so? Warum wird Wein nicht ebenso unkompliziert gekauft? 

Schon wieder stelle ich scheinbar mehr Fragen, als Antworten zu geben. Aber genau diese Fragen weisen Dir den Weg. 

Guter Wein muss nicht zwangläufig eine Frage des Preises sein, der Süßegrad des Weins und das Anbaugebiet spielen ebenfalls keine Rolle, im Bezug auf Qualität. Meines Erachtens sind gute Weine schon ab 5 Euro zu erhalten, egal ob trocken, süß, aus Europa oder Übersee. Weine, die hingegen nur 1,50 Euro oder noch weniger kosten, können niemals wirklich gute Weine sein – und ich denke, das ist jedem klar. Der Aufwand, der für Wein betrieben werden muss, lässt für solch einen Preis niemals einen guten Wein zu. Leider lässt sich die Frage nach gutem oder schlechtem Wein nicht verallgemeinert beantworten. Ich bin mir bewusst, dass einige Fragezeichen vorhanden bleiben, und dass sich so mancher nun fragt, wieso ich die Frage nicht eindeutiger beantworte. Ich kann es nicht, das ist meine ehrliche Antwort. Letztendlich entscheidet immer der eigene Geschmack, ob Dir ein Wein gut oder schlecht schmeckt. Probieren geht über Studieren und daher empfehle ich jedem Weinkäufer: gehe ohne Scheu in den Weinfachhandel, lasse Dich beraten und wenn es möglich ist, probiere die Weine vor Ort. Viele Händler bieten diesen Service an. Und sie bieten ihn gerne an, sie haben schließlich ein großes Interesse daran, zufriedene Kunden zu gewinnen. Versuche das einmal bei Deinem Bierhändler, der wird Dir sein Bier in aller Regel nicht zum Probieren anbieten.

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