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Aus der Welt des Weins

WeinSolidarität (?!?)

Am Wochenende entdeckte ich in den Weinregalen eines großen Kaufhauses in der untersten Regalreihe (hier stehen bekanntlich die preiswertesten Waren) eine Flasche Wein mit einem interessanten Anhänger, den Du auf dem Foto sehen kannst.

Wie stufst Du diese Aufforderung zur Solidarität ein? Ich habe mir noch kein endgültiges Urteil dazu gebildet. Aber ich räume ein, dass mich dieser Anhänger nachdenklich machte, schließlich hing er an einem sehr preiswerten Massenwein (wenn bei dem kleinen Anbaugebiet Saale-Unstrut, wirklich von Masse gesprochen werden kann).

Ich bin gespannt auf Deine Meinung.

Zum Vergrößern des Bildes einfach anklicken.



Kommentare:

gigin hat gesagt…

WeinSolidarität (?!?)

„…Sie unterstützen mit dem Kauf dieses regionalen Produkts den Erhalt und die Sicherung von Arbeitsplätzen im südlichen Sachsen-Anhalt…“

Ach? Bei den anderen Weinen die im Regal daneben stehen hängen wohl keine Arbeitsplätze dran? Die kommen wie von Geisterhand in die Regale, ohne dass Jobs dahinter stehen? Cool :)
(Hab mich schon immer gefragt, woher die das ganze Zeug in den Supermärkten rankarren…)

Ja dann würde ich auch lieber den Wein kaufen, bei dem ich Arbeitsplätze retten kann – Qualität /Geschmack/… sollte bei der Weinfrage wirklich nicht der ausschlaggebende Punkt sein…

Hardy hat gesagt…

Die Mitleidsmasche als Marketinginstrument, das Letzte!

Huub Dykhuizen hat gesagt…

Ist es wirklich die Mitleidsmasche? Wie seht Ihr das? Ich bin mir da nicht ganz sicher, auch wenn Hardy wahrscheinlich nicht ganz unrecht hat.

ophelia hat gesagt…

Ich glaube, das funktioniert, wenn überhaupt, auch nur im Osten (das ist jetzt völlig wertungsfrei).
In meinen Augen allerdings ein schlechtes Verkaufsargument für ein Konsumgut, welches nicht mit einem anderen identisch ist. Ich sags mal anders, ich kaufe doch auch nicht die Schlagersüßtafel anstelle von der lila Schokolade, weil ich damit Arbeitsplätze im Osten sichern kann. Sie schmeckt mir einfach nicht, basta!
Und genauso verhält es sich doch auch beim Wein, oder sehe ich das falsch?

Anonym hat gesagt…

vielleicht sollte man den wein erst einmal probieren !
eventuell ist er sogar besser ?
"schmeckt mir einfach nicht " ist doch auch eher subjektiv oder?

ophelia hat gesagt…

Hallo anonym,

ich gebe Dir selbstverständlich Recht, ob der Wein schmeckt oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Aber darum ging es in meinem Beitrag auch nicht...ich bezog mich auf den Anhänger und ob dies für mich ein Kaufkriterium wäre. Und da sage ich eindeutig - nein!
Ich kaufe in dem Falle ein Produkt, weil es mir schmeckt und nicht weil ich damit Arbeitsplätze in der Region erhalten kann...auch wenn ich ansonsten dann doch schon etwas lokalpatriotischer denke...:-D
LG
Ophelia

Thomas Günther hat gesagt…

Ich frage mich was das denn für Auswirkung auf die Menschen in der Region hat, wenn man dann miesen Wein trinkt. Das kann den Arbeitsplatz noch viel mehr gefährden, weil man schlechte Laune bekommt ;-))