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Aus der Welt des Weins

Blau macht schlau (oder so...)

So manchen Weinfreund wird die Studie von norwegischen Forschern freuen. Überspitzt gesagt kann regelmäßiger Weingenuss die Hirnleistung signifikant verbessern. Wer nun denkt: Klasse, dann "baller" ich mir jetzt jeden Abend ein Tetra-Pak 'Vino-Karacho-Dolores" rein, der sollte zunächst meinen gesamten Bericht lesen. Du ahnst es wahrscheinlich schon, der Freude folgt eine Ernüchterung. Die Studie ist nicht wirklich ein Freibrief für ungezügeltes Saufen im Dienste des Hirns...

Die norwegischen Forscher hatten (im Rahmen einer mehrjährigen Studie mit mehr als 5.000 Teilnehmern) ermittelt, dass Menschen, die ein bis zwei Gläser Wein pro Woche (!) trinken, in Kognitionstest signifikant besser abschnitten, als Menschen, die Bier oder Schnaps bevorzugten (Kognition = das Denken im umfassenden Sinne). 
Interessanterweise schnitten die Weintrinker auch besser ab, als Menschen die gar keinen Alkohol tranken. Es wird vermutet, dass antioxidative Stoffe im Wein für dieses Ergebnis verantwortlich sind. Die Forscher zogen sogar noch eine weitere Vermutung für das Ergebnis mit ein: die Weintrinker innerhalb der Versuchsgruppe wiesen häufig eine bessere Bildung und damit verbunden eine gesündere Lebensführung auf, als die Bier- und Schnapstrinker. Allerdings denke ich, dass diese Vermutung eher mit einer gesunden Distanz betrachtet werden sollte, auch wenn ich im Grunde meines Denkens die Forscher in ihrer Vermutung unterstützen möchte :-).

Hingegen frage ich mich immer noch, warum nur ein bis zwei Gläser pro Woche zu diesem Ergebnis führten? Liegt es vielleicht nur darin begründet, dass in Norwegen Wein ein sehr teures Produkt ist, und somit weniger Wein genossen wird? 



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