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Aus der Welt des Weins

Wie kommen die Aromen in den Wein?

Nun hast Du schon so viel über die Aromen in einem Wein gelesen, und wirst Dich vermutlich fragen, wie die unterschiedlichen Aromen in den Wein kommen? Dabei ist diese Frage gar nicht so schwer zu beantworten. Klingt ziemlich eingebildet von mir, oder?


Weinpflanzen sind in der Lage, verschiedene Aromen zu bilden. Dabei handelt es sich um flüchtige ätherische Verbindungen, wie sie auch in anderen Pflanzen vorkommen können. Bislang konnten zirka 800 verschiedene chemische Verbindungen im Wein nachgewiesen werden. Einige Beispiele sollen dieses verdeutlichen. So kommt die Verbindung Pyracine sowohl in der roten Rebsorte Cabernet Sauvignon wie auch in der grünen Paprika vor. Die Verbindung Ethylprylat findet sich in der Ananas ebenso wie im manchen Wein aus der weißen Rebsorte Chardonnay. Pipernolverbindungen sind im Pfirsich wie auch in der weißen Rebsorte Riesling anzutreffen. So viel zu meinem kleinen botanisch-chemischen Lehrabsatz.



Heutzutage sind so richtig fruchtige Weine ‚en vogue’. Manche Winzer scheuen dafür nicht zurück, biotechnische Methoden anzuwenden, um zusätzliche oder stärkere Aromen zu erzielen. Sei es durch gezielte Züchtungen (Aromen-Klone), durch spezielle Aromen-Hefen oder durch den Einsatz von spezifischen Enzymen. Hauptsache der Wein weist ein besonders fruchtiges Aroma auf. Diese Aromen sind fast nie so komplex wie natürliche Aromen. Vordergründig aromatisierte Weine von charaktervollen, komplexen Weinen zu unterscheiden, ist nicht schwer. Der Unterschied erschließt sich der erfahrenen Nase schnell. Solche Weine duften nahezu immer wie zu stark parfümiert.

Huubs kleine Anmerkung am Rande: Nur wer schon einmal eine echte Erdbeere,an einer Brennnessel oder an Gras gerochen hat, wird diese Düfte auch im Wein wiederfinden können. Ansonsten ist das Erschnuppern der Aromen im Wein von vornherein sinnlos (…)

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