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Aus der Welt des Weins

Die Aromaausprägung im Wein

Bei jungen Weinen wird oftmals von Aromen, bei älteren Weinen vom Bouquet oder Bukett gesprochen. Im Grunde bezeichnen alle drei Begriffe das Gleiche: den Duft des Weins. Wonach riecht der Wein, welche Assoziationen oder Analogien (sinngemäße Übertragungen) weckt er? Du hast sicher schon einmal von den blumigsten Beschreibungen in diesem Zusammenhang gehört:
(...) Dieser Wein erinnert mich an eine Frühlingswiese in der Bretagne. Ich rieche den leichten Hauch eines vorbeitrabenden Pferdes, ein schwarzer Schimmel um ungenau zu sein – Moment – ja, jetzt äpfelt es (…)
Solche und ähnliche Vergleiche sind weitaus häufiger an der Tagesordnung als Du im ersten Moment glauben magst. Die Worte zur Beschreibung des Aromas können zuweilen äußerst skurrile Züge annehmen. Weinduft und ‚blumige’ Worte liegen sehr dicht beieinander. Wahrheit und Dichtung sind wie beim Anglerlatein manchmal unzertrennlich. Dies ist normal - Wein ist ein sehr verwandlungsfähiges Getränk und kann uns durch stets neue Gerüche bzw. Aromen verblüffen.

Wenn Dir jemand sagt: 
„(…) der Wein riecht nach grünem Klee (…)“, 
aber Du glaubst, er riecht nach Wein, habt ihr wahrscheinlich beide recht! Grundsätzlich riecht Riesling nach Riesling und Chardonnay nach Chardonnay! 
Alles andere sind Assoziationen – und genau diese Assoziationen machen die Freude des Weingenusses aus! Profis können tatsächlich sehr viele Düfte im Wein entdecken und identifizieren. Zum großen Teil ist es jahrelange Übung oder ein gewisses Talent, das in die Wiege gelegt wurde. Gerüche rufen die unterschiedlichsten Erinnerungen wach, die wir nicht immer exakt beschreiben können. Aber was heißt schon exakt? 

Wichtiger ist es, die eigene Nase zu schulen. Probiere doch einmal aus, wie viel Spaß es macht, Deine Nase wie ein Kind mal wieder in einen Obst- oder Gemüsestand zu ‚vergraben’ und die ‚Welt’ zu erschnuppern.

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