Aktuelle WeinNews

[WeinNews][grids]

WeinWissen

[WeinWissen][grids]

Gastbeiträge von Weinfreunden

[Gastbeitrag][bleft]

Interessante WeinEvents

[WeinEvents][twocolumns]

Aus der Welt des Weins

Kochen mit Wein - oder der Kochwein

Der Begriff ‚Kochwein’ bezeichnet in erster Linie nicht das Lieblingsgetränks des Kochs, sondern den Wein, der zum Kochen genutzt wird. Häufig hörte ich, dass zum Kochen ein einfacher Wein vollkommen ausreiche, da er schließlich eingekocht und der Alkohol komplett verfliegen würde. 

Diese ‚Logik’ erschließt sich mir nicht ganz. Was hat das angebliche komplette Verfliegen des Alkohols (er verfliegt absolut nicht ganz!) mit den Aromen des Weins zu tun, der eingekocht wird? Gerade diese Aromen des Weins sind es, weswegen mit Wein gekocht wird! Je besser die Aromen des Weins, desto besser schmeckt das gesamte Gericht. Manche Köche und Weinkenner empfehlen den gleichen Wein zum Kochen zu nehmen, der später auch am Tisch gereicht wird. Grundsätzlich ist dieser Gedanke zu unterstützen. Hingegen würde ich mich im Zweifelsfall auf die gleiche Rebsorte beschränken; denn es ist auch immer eine Frage des Einkaufspreises des Weins (…) Und eine Flasche Wein für zum Beispiel 30,00 € in den Kochtopf zu gießen, kann und möchte sich sicher nicht jeder leisten.

Kommentare:

mr_spock hat gesagt…

da kann ich Huup nur beipflichten-
aus eigener kocherfahrung kann ich sagen, nehmt zumindest die Rebsorte sollte stimmen-

Französisches Rinderfilet mit Scharlotten und frischen Pilzen im Rotweinsoße (Bordaux nicht zu schwer) im
Bräter mit einer Haube aus Blätterteig.

Dazu Serviettenknödel mit Oliven und Bohnen mit Speck und Knoblauch (sehr fein gehackt).....


das ist soooooooo lecker,

Dazu ein Bordaux auch nicht zu mächtig, ansonsten wird das Filet "erschlagen" vom Wein

jan_van_holland_hh hat gesagt…

Hallo Huub,

gestern gab es ein leckeres asiatisches Gericht. Das Schweinefilet habe ich in Sojasosse, Ingwer und Gemüsebrühe eingelegt. Im Rezept war Weisswein angegeben. Aber welcher Weisswein passt dazu?!

Hast Du einen Tipp für mich?

Viele Grüße,
jvh

Huub Dykhuizen hat gesagt…

Hallo "Mr Spogg"

es wäre nett, wenn Dir der fein gehackte Knoblauch nicht die Augen vernebeln würde - ich schreibe mich noch immer mit "b" und bin keine Hupe!!! Außerdem fehlt mir noch die Einladung für dieses Kocherlebnis :-)

Dein Huub

Huub Dykhuizen hat gesagt…

Hallo Jan,

Weine zu asiatischen Speisen zu finden ist nicht immer sehr einfach, zumal dann nicht, wenn diese mit einer Sojasoße zubereitet werden. Als erster Gedanke kam mir ein halbtrockener Riesling, der dazu passen sollte/dürfte. Aber: probieren geht über studieren.

Huub

jan_van_holland_hh hat gesagt…

Riesling hört sich gut an ;-)

jvh

ophelia...ls hat gesagt…

Also eigentlich widerspreche ich ja nie…okay, das könnte ein Splitter bedeuten Huub, Du hast recht. Ich fang noch mal an.
Also eigentlich widerspreche ich Menschen, die von Dingen mehr Ahnung haben als ich, eher selten, wenn es um deren ‚Spezialgebiete’ geht.
Aber beim heutigen Zubereiten meines Abendmahles erinnerte ich mich an diesen Blog und jetzt muss ich einfach meinen Senf dazugeben, auch wenn jetzt alle WeinKenner und MeisterKöche die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. So bin ich eben…(mein Gott, die Vorrede sprengt wohl schon jegliche Kommentarfunktion…egal!!!

Vor zwei Tagen (oh weh, der erste Fauxpas) öffnete ich eine Flasche Bordeaux (ja, ich gebe es ja zu - gekauft im Supermarkt – alle Fettnäpfchen sind meine) und ich muss leider gestehen, der war wahrlich nicht lecker…verdammt bitter (zu viele Stiele und Kerne? *gg*). Zum Glück gab es noch eine Alternative. Aber auch der Bordeaux sollte seinen Auftritt bekommen. Du ahnst worauf ich hinaus will? Jepp…ich habe ihn als Kochwein für mein selbst kreiertes Coq au vin benutzt und ich muss sagen, ich fand es großartig. Die Möhrchen, der Sellerie, der Fenchel und der karamellisierte Honig haben den Geschmack absolut rund gemacht und von bitter konnte keine Rede mehr sein.

Will sagen, vielleicht ist es ja mit dem Wein auch manchmal wie mit dem wahren Leben…auch aus den einfachen Dingen lässt sich mit etwas Phantasie das ein oder andere Highlight zaubern…oder wäre hier – über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten – zutreffender?

Huub Dykhuizen hat gesagt…

Hallo Ophelia,

vielen Dank für Deinen Erstlings-Kommentar. Offen gestanden verwundert es mich, dass der Wein sich als Kochwein eignete. Kann es sein, dass er längere Zeit geöffnet war bevor Du ihn mit dem Huhn "vermählt" hast. Denn es könnte gut sein, dass sich die Bitterstoffe unter Sauerstoffeinfluss mit der Zeit verflüchtigt haben. Ansonsten wären sie in der "eingekochten" Form ganz sicher stark zu schmecken gewesen.